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„Geborgte Landschaft“ Schicksale von Instrumenten

In „Geborgte Landschaft“ erforschen tauchgold Geschichten von Instrumenten, darunter ein Klavier aus Hiroshima. Eine berühmte Stradivari, jahrelang eingemauert in einem Keller in Budapest…

Ein Kontrabass, 1939 zurückgelassen auf der Flucht von Polen nach Erez Israel. Ein Klavier, verstummt, nachdem die Hiroshima-Bombe seine junge Besitzerin getötet hatte. Anfang des 21. Jahrhunderts werden sie wiederentdeckt und zu neuem musikalischen Leben erweckt.

Welche Geheimnisse liegen in ihnen verborgen? Was geben sie preis von all den Künstlern, die schon auf ihnen spielten, was von der Musik, die auf ihnen erklang, was von den Zeitläuften, welchen ihre fragilen Körper standhielten? – Behutsam nähern sich die heutigen Musiker:innen den Geschichten ihrer drei besonderen Instrumente. Sie spüren der Frage nach, ob und wie deren ungewöhnliche Schicksale Ausdruck finden. Dabei wird ihnen deutlich: Wir und die Instrumente sind Leihgaben der Zeit aneinander.



© Ö1, Kunstradio, 4.6.2023

Geborgte Landschaft
Regie: tauchgold
Komposition: Dai Fujikura
Mit Fritzi Haberlandt, Valerie Tscheplanowa, Samuel Finzi, Felix Goeser
Musikalische Leitung und Violine: Indira Koch
Kontrabass: Theo Lee
Klavier: Yu Kosuge
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk 2022

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