Homeoffice (13) Ensemble Nikel
Die Corona-Krise dauert an. Und mit ihr die gravierenden Auswirkungen für Musikerinnen und Musiker. Momentan können sie kaum arbeiten. In dieser Folge unserer Homeoffice-Reihe besuchen wir daher das Ensemble Nikel.
Wir widmen uns diesem Ensemble, seiner Musik und seinen Möglichkeiten in der augenblicklichen Situation.Nikel ist ein Quartett, bestehend aus Saxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier. Die vier Musiker vermischen akustische und elektrische Klänge – Tradition und Moderne. Aufgrund der einzigartigen Besetzung basiert das Repertoire der Gruppe ausschließlich auf Musik, die von etablierten wie auch von aufstrebenden Komponistinnen und Komponisten eigens für das Quartett geschrieben wurde. Für Nikel ist die intensive Zusammenarbeit mit den Komponist*innen sehr wichtig – immer wieder entstehen daraus auch Freundschaften. Das Ensemble hat sich 2006 gegründet und tritt regelmäßig bei den bekanntesten Festivals der zeitgenössischen Musikszene auf. Die vier Musiker haben unterschiedliche musikalische Backgrounds und zeigen eine musikalische Bandbreite, die sie ständig ausweiten und hinterfragen.
Mit Ausschnitten aus:
Chaya Czernowin: Sahaf (Drift / Gestöber) für Saxofon, E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug
Clara Iannotta: Outerspace für 4 Performer, Video und Elektronik
Stefan Prins: Flesh + Prosthesis #0-2 für verstärktes Quartett
Marco Momi: Almost Nowhere für Saxofon, E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug
Philippe Hurel: Localized Corrosion für Saxofon, E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug
Alexander Schubert: Supramodal Parser für Gesang, E-Gitarre, Saxofon, Schlagzeug, Klavier und Elektronik
Ensemble Nikel
© WDR 3, Studio Neue Musik, 11.4.201