Seit 1977 zuhause in seiner französischen Wahlheimat Paris, zählt der 1929 in Bern geborene Kunsthistoriker Paul Nizon zu den bedeutendsten…
Zum Star wurde sie erst kurz danach. Doch als PJ Harvey die 1993 veröffentlichten „4 Track Demos“ aufnahm, entwarf sie bereits einen Masterplan für ihre ganze Musikkarriere: Mit heftiger Poesie und expressivem Sound fesselt sie ihr Publikum. Gern auch ganz allein.
Im Oktober 1993 erschien auf Island Records ein Album mit besonders deftigem Indie-Charme: „4 Track Demos“ von PJ Harvey bestand zum guten Teil aus Rohversionen der Stücke vom zweiten Album „Rid Of Me“, das ein halbes Jahr vorher erschienen war.
Mithilfe einer Vierspur-Maschine musizierte PJ Harvey ganz allein in ihrer Wohnung und sang sich selbst die Background Stimme. Produzent Steve Albini fand das großartig. Und auch als Künstlerin war PJ Harvey mittlerweile allein, zuerst stand ihr Name für ein Trio, für das sie die Songs schrieb.
© Deutschlandfunk, Corso, 14.4.2020
https://youtu.be/7DKxrlS7t9E
