Nach seiner dokumentar-poetischen Autobiografie "Mit anderen Augen. Vom Kind gehörloser Eltern zum Komponisten" mit Samples und Ausschnitten aus seinem kompositorischen…
„Viele meiner Gedichte betrachte ich als Briefe an jemanden, den ich nicht kenne“, sagt der polnische Lyriker und Übersetzer Ryszard Krynicki. Das Schreiben hat für ihn fundamentale Bedeutung.
Von Shenja von Mannstein
1943 in einem NS-Arbeitslager im österreichischen St. Valentin geboren, wohin seine Eltern als Zwangsarbeiter verschleppt wurden, lehnt er sich später als Mitglied der Bewegung „Nowa Falla“ (Neue Welle) gegen das kommunistische Regime in Polen auf.
Von der Zensur verfolgt, schreibt und vervielfältigt er seine Poesie im Untergrund. Heute gilt Krynicki als einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer, polnischer Lyrik.
Regie: die Autorin
Produktion: ORF 2017
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