Playback: Greg Sage und die Wipers
Von Michael Bartle. Missverstanden, unterschätzt, von der Musikgeschichte schlecht behandelt – so fangen oft Texte über die Wipers an.
Vor 45 Jahren haben sich die Wipers in Portland, Oregon gegründet – und waren damit eine der ersten Punkbands oben im hohen Nordwesten, kurz vor der kanadischen Grenze. Und eine ganz besondere noch dazu, auf der Zeitachse irgendwo zwischen den Sonics und Nirvana. Greg Sage, ihr Boss, Sänger und Producer zählt heute noch die Jahre, wie lange die entscheidenden ersten drei Platten der Wipers von der Öffentlichkeit nicht kapiert und abgelehnt wurden. Nach seiner Rechnung hat das Debüt
9 Jahre, das zweite Album 7 Jahre, und „Over the Edge“ sechs Jahre gebraucht, bis sie beim Hörer ankamen, obwohl die Band prominente Fans hatte wie den Nirvana-Produzenten Steve Albini oder Blumfeld-Sänger Jochen Distelmeyer. Die Wipers – zu Unrecht von der Geschichtsschreibung links liegen gelassen? Das wollen wir heute mit diesem Zündfunk Playback auf Bayern 2 ändern – 45 Jahre später.
Wipers
Window Shop For Love
Album: Is this real
Wipers
Over The Edge
Album: Over The Edge
Beauregarde
I got something
Album: Beauregarde
Wipers
Is this real
Album: Is this real
Wipers
Romeo
Album: Over The Edge
Blumfeld
Ghettowelt
Album: Ich-Maschine
Wipers
Doom Town
Album: Over The Edge
Dead Moon
It’s ok
Album: Crack In The System
Poison Idea
Hypnotic
Album: Confuse & Conquer
Love
Maybe the people
Album: Forever Changes
Greg Sage
Straight Ahead
Album: Straight Ahead
Greg Sage
Lost in space
Album: Straight Ahead