Er war Englands meistdiskutierter Kulturkritiker. Mark Fisher hinterfragte den Kapitalismus und die gegenwärtige Sucht nach Vergangenem. Mit 48 Jahren ist…
Heute vor zehn Jahren legte Mark Fisher mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? die definitive Bestandsaufnahme der Gesamtsituation vor. Blöd nur: Heute ist die Welt noch mehr am Arsch als damals.
Ende 2009 ist die Welt komplett am Arsch. Doch obwohl all die Verfehlungen, das Versagen und die vorsätzlichen Täuschungsversuche durch Wirtschaft und Politik während der globalen Finanzkrise offen daliegen, rührt kaum jemand einen Finger. Einer immerhin schreibt auf, warum dem so ist: Mark Fisher. Am 27. November veröffentlicht er mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? ein Buch, das nicht nur im Untertitel die richtigen Fragen zum kollektiven Phlegma stellt, sondern zur rechten Zeit konzise Analysen dazu anbietet. Das Buch wird für das von Fisher mitbegründete Imprint Zer0 zum Bestseller, der Begriff „kapitalistischer Realismus“ ubiquitär…
© Spex.de, 11/2019
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