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Punkrock in der DDR „Too Much Future“

Von Margarete Wohlan, Henryk Gericke und Thomas Thyssen. Die Punks im Osten sind ein wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Ähnlich wie bei den westdeutschen Punks sorgte ihr Zweifeln für Ächtung. Allerdings mit schwerwiegenden Folgen.

Wie groß war die Szene? Wie lebten Punks in der DDR? Wo und wie gaben sie Konzerte? Wie klang ihre Musik? Welchen Schikanen durch die Staatssicherheit waren sie ausgesetzt? Eine Compilation aus drei Vinyl-Schallplatten und ein 80-seitiges Booklet, erschienen in diesem Herbst und geben Auskunft. Henryk Gericke gehörte damals dazu, zu den Punks in der DDR, und er ist Autor des Booklets.

Gericke sprach mit dem Musikjournalisten und DJ Thomas Thyssen, der zur jüngeren Generation gehört und aus Westdeutschland stammt: 

Der Tumult, den die Punks in der DDR provozierten, forderte einen Disziplinarstaat heraus, der seine Jugend steuern wollte, von dem sich aber die Punkrocker nicht lenken ließen. Das aufgeladene Verhältnis zwischen den Punks und der Partei beruhte auf der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur.




© Deutschlandfunk Kultur, Stunde 1 Labor, 15.11.2020

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