Ehrenpreisverleihung an Patrik Landolt
Gestern Abend wurde im Kölner Loft der Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik an Patrik Landolt verliehen. Patrik war fast 40 Jahre lang mit großem Engagement für das Schweizer Label Intakt tätig, das er in dieser Zeit auch prägte.
Laudatio von Bert Noglik. Überreichung durch Julia Kaiser, Mitglied des Vorstands vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.
Ehrenpreis 2025 der Deutschen Schallplattenkritik an Patrik Landolt
Der Schweizer Musikproduzent, Gründer des Musikhauses Intakt Records und Mitgründer der Zürcher Festivals Taktlos und unerhört! wird mit dem Ehrenpreis 2025 der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Den Ehrenpreis vergibt der Jahresausschuss der Deutschen Schallplattenkritik an herausragende Persönlichkeiten, die sich als Interpretin, Künstlerin oder Produzentin um die Musikaufzeichnung auf Ton- und Bildtonträgern besonders verdient gemacht haben. Zu den Geehrten vorangehender Jahre gehören unter anderem Musikerinnen wie Rolf Kühn, Keith Jarrett, Peter Brötzmann, Joe Zawinul, Abdullah Ibrahim, Till Brönner, Martha Argerich, Alfred Brendel, John Eliot Gardiner und Produzent*innen wie Manfred Eicher (ECM), Sigi Loch (WEA, ACT), Matthias Winckelmann (ENJA).
In der Preisbegründung für den Ehrenpreis 2025 an Patrik Landolt schreibt die Jury:
«36 Jahre leitete Patrik Landolt bis Januar 2022 das Label Intakt Records, erst ehrenamtlich, dann als Chef eines Kreativ-Teams, das die Unabhängigkeit des Künstlerischen nie aus den Augen verlor. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler von Zürich über Berlin bis New York profitierten von seiner Begeisterung für Musik ohne stilistische Eingrenzung, von der Freiheit des Ästhetischen, die Intakt als verlagsähnlich geführtes Label mit viel Engagement bis heute vorantreibt. Ohne Patrik Landolt wäre diese Institution der Jazz-Gegenwart nicht entstanden, gewachsen und erblüht. Denn erst seine Leidenschaft hat viel große Kunst möglich gemacht.»
© Intakt Records, 12/2024